Überall, wo man sich hinbewegt, ist man erst einmal ein Fremdkörper, man gehört dort nicht hin, man fällt auf.
Nach den letzten lauten Tagen habe ich mit heute etwas Entspannung gegönnt, bin Fahrrad gefahren und habe mich an den Rand eines Feldes auf die Wiese gesetzt und die Ruhe genossen.
Zuerst war ich dort total alleine, nichts um mich herum hat sich bewegt. Erst nach einiger Zeit, als ich lange genug dort war, um temporär “dorthin zu gehören”, fiel mir auf, was alles um mich herum lebte. Plötzlich kamen Schnecken daher gekrochen, Vögel passierten mich in unmittelbarer Nähe, sogar Hasen kamen aus ihren Verstecken… und ich saß dort und hab mir das alles angesehen. Langsam war ich dort kein Fremdkörper mehr.
Etwas analoges habe ich mal zum Thema Fotografie von Menschenmengen gelesen. Wenn man zum Beispiel in einer Fussgängerzone fotografieren will und nicht möchte, dass auch nur eine Person in die Kamera guckt. Auch in der Situation war der Tipp, sich zuerst in die Menge zu setzen, irgendwo auf eine Bank, so dass man erst einmal unauffällig wird.





Ich sags ja immer: Der Mensch gehört in die Natur!!!
jap, ganz meine meinung!
und da jetzt endlich sommer ist und mir die letzte zeit auch sehr zu schaffen gemacht hat, geniesse ich es jetzt besonders, mal allein und in ruhe irgendwo in der natur zu sitzen!