Die Nacht ist erfüllt von flackerndem Lichtscheinen am Himmel, die Luft von Duft verbrannten Holzes. Überall wabert eine dünne Schicht Rauch durch die Luft. Es ist warm, zumindest kommt es mir so vor. Ob das von den Osterfeuern kommt? Wer weiss…
Jeder kennt die Tradition, am Samstag vor Ostern große Berge aus Holzresten zu verbrennen, es ist ein richtiges Volksfest. Doch woher stammt dieser Brauch eigentlich? Ich hab auf dem Weg nach Hause grade darüber nachgedacht. Er könnte von den Christen stammen, die haben immerhin früher ihre Hexen verbrannt. Aber ein keltischer Brauch schien mir doch wahrscheinlicher! Kaum zuhause habe ich also die Enzyklopädie der Alltagsfragen zu Rate gezogen: Wikipedia. Hier ein Auszug:
“Der Brauch stammt aus alten Zeiten und diente dazu, den Winter zu vertreiben, zu verbrennen. Man glaubte vermutlich, dass der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze und so galten sie auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte, wobei die Asche auf die Felder verteilt wurde. Später wurde dieser Brauch von den Christen übernommen.”
Jetzt ist ja alles klar! Mit ein wenig Wissen über die Hintergründe kann man bestimmte Bräuche besser nachvollziehen und sie kommen auch anders rüber, so im Subtext, als wenn man sie schlicht als ein Volksfest betrachtet, wo Menschen sich begegnen und zusammen die Hucke vollsaufen!




ja, vernichtet die bösen geister! es muss was lebiges rein… ich wüsse da jemanden.