Passend zur aktuellen Finanzkrise bin ich auf ein interessantes Video gestoßen, das man sich unbedingt mal ansehen sollte:

Gib mir die Welt plus 5 Prozent oder auch: Warum überall Geld fehlt
In dem kleinen Film wird erklärt, warum Banken wesentlich mehr Geld verleihen können, als sie besitzen und warum Zinsschulden niemals beglichen werden können.
Dazu passend ebenfalls ein Auszug aus der Definition einer Wirtschaftskrise aus Karl Marx‘ “Kapital“, gefunden auf Anarchopedia.org:
Krisen sind Erscheinung bei denen das sogenannte Marktgleichgewicht aus den Fugen gerät. Dabei handelt sich nicht etwa um zufällige sondern um zyklisch wiederkehrende systembedingte Ereignisse. Systembedingt sind sie, weil die Überproduktion notwendig für die Existenz einer Marktwirtschaft ist. Da nämlich auf Grund des tendenziellen Falles der Profitrate (bedingt durch Produktivkraftsteigerung) ein Ausgleich geschaffen werden muß, steigt die Kaufkraft nicht im selben Verhältnis wie das Angebot, wodurch es dann zu Absatzproblemen und Pleitewellen kommt. Die Weltwirtschaftskrise von 1929 bildete z.B. die Voraussetzung für die Machtergreifung der Faschisten, welche über 50 Millionen Menschen das Leben kostete. Im Sinne des Kapitalismus war dies aber nichts weiter als eine Marktbereinigung.



